Eine Hecke ist der schönste Zaun: Sie schützt vor Blicken und Wind, dämpft Lärm und bietet Vögeln Nistplätze. Damit sie dicht und gesund wird, kommt es auf die richtige Pflanze, den passenden Pflanzzeitpunkt und einen regelmäßigen Schnitt an.
Welche Pflanze passt zu Ihnen
- Hainbuche: robust, schnittverträglich, behält im Winter braunes Laub
- Liguster: anspruchslos und schnellwüchsig, ideal für Eilige
- Eibe: immergrün und sehr langlebig, verträgt auch Schatten
- Blühende Hecke aus Felsenbirne und Holunder für mehr Leben im Garten
Der Herbst ist die beste Pflanzzeit für wurzelnackte Ware: Der Boden ist warm, die Pflanzen treiben im Frühjahr kräftig durch.
Richtig pflanzen
Heben Sie einen durchgehenden Graben aus, das fördert eine gleichmäßige Wurzelbildung mehr als einzelne Löcher. Die Pflanzdichte hängt von der Art ab – meist zwei bis drei Pflanzen pro Meter. Arbeiten Sie Kompost ein, setzen Sie die Pflanzen, treten Sie die Erde fest und wässern Sie gründlich. Ein Rückschnitt nach dem Pflanzen regt die Verzweigung an und macht die Hecke von unten dicht.
Wann Sie schneiden dürfen
Ein Formschnitt ist zweimal jährlich sinnvoll: Ende Juni nach der ersten Wachstumsphase und im Spätwinter. Beachten Sie den Vogelschutz – zwischen Anfang März und Ende September sind nur schonende Form- und Pflegeschnitte erlaubt, kein radikales Auf-den-Stock-Setzen, weil dort Vögel brüten.
Die Trapezform als Geheimnis
Schneiden Sie die Hecke unten breiter als oben. So erreicht das Licht auch die unteren Zweige, und die Hecke verkahlt nicht von unten. Eine gespannte Schnur als Richtlinie hilft, eine saubere Kante hinzubekommen.
Mit der richtigen Pflege wird aus einer Reihe junger Pflanzen in wenigen Jahren eine dichte, grüne Wand. Sie braucht weniger Aufmerksamkeit als ein Zaun Pflege und schenkt dafür Jahr für Jahr Sichtschutz, Vogelgezwitscher und ein Stück lebendige Natur direkt am Haus.