Sobald die Tage kürzer werden, zieht es viele wieder nach drinnen. Ein paar gesammelte Schätze vom Spaziergang genügen, um die Wohnung in wenigen Minuten in eine warme Herbststube zu verwandeln – ganz ohne den Bastelladen zu plündern.
Was der Spaziergang hergibt
Der schönste Herbstschmuck wächst draußen. Halten Sie beim nächsten Gang durch den Park die Augen offen und sammeln Sie, was Ihnen gefällt:
- Kastanien und Eicheln für Schalen und Tischläufer
- Bunt gefärbtes Laub, das Sie zwischen Buchseiten pressen
- Hagebutten und Zieräpfel für einen Kranz
- Zweige mit Flechten als Vase-Füllung
Wer Zweige länger haltbar machen möchte, stellt sie für ein paar Tage in eine Mischung aus Wasser und Glyzerin – so bleiben Blätter geschmeidig statt brüchig.
Trockenblumen statt Schnittblumen
Hortensien, Schafgarbe und Strandflieder trocknen Sie kopfüber an einem dunklen, luftigen Ort. Nach zwei Wochen halten die Sträuße den ganzen Winter und müssen nie gegossen werden. Das spart Geld und sieht in einer schlichten Tonvase überraschend edel aus.
Drei Arrangements, die immer funktionieren
Sie brauchen kein Gespür für Floristik, nur ein paar Grundregeln:
- Die Schale: Eine flache Keramikschale mit Kastanien, einer Kerze und etwas Moos wirkt sofort gemütlich.
- Der Kranz: Einen Strohrohling mit Hagebuttenzweigen umwickeln und mit Draht fixieren – fertig für die Haustür.
- Die Fensterbank: Drei Gläser unterschiedlicher Höhe, je eine Trockenblume hinein, fertig ist eine luftige Reihe.
Farben mit Bedacht wählen
Herbst heißt nicht automatisch Orange. Gedeckte Töne wie Rostrot, Senfgelb und Moosgrün wirken erwachsener als knallige Kürbisfarben. Wer es ruhig mag, bleibt bei Naturweiß, Beige und einem Hauch Eukalyptusgrün.
Das Schöne an dieser Deko: Im November landet alles auf dem Kompost statt im Müll. Naturmaterialien kosten nichts, riechen gut und lassen sich jedes Jahr neu zusammenstellen. Beginnen Sie mit einer einzigen Schale – der Rest ergibt sich beim nächsten Spaziergang von ganz allein.