Garten

Hochbeet anlegen: Rückenschonend gärtnern mit reicher Ernte

Hochbeet anlegen: Rückenschonend gärtnern mit reicher Ernte

Ein Hochbeet vereint viele Vorteile: Man arbeitet im Stehen statt gebückt, die Erde erwärmt sich schneller, und die richtige Befüllung sorgt für eine besonders reiche Ernte. Der frühe Frühling ist die beste Zeit, ein Hochbeet anzulegen.

Standort und Material

Wählen Sie einen sonnigen Platz mit Nord-Süd-Ausrichtung, damit alle Pflanzen gleichmäßig Licht bekommen. Als Material eignen sich Holz, Metall oder Stein. Holz sollte unbehandelt und witterungsbeständig sein – kleiden Sie die Innenseite mit Teichfolie aus, das schützt vor Fäulnis. Eine Höhe von etwa 80 Zentimetern arbeitet sich bequem.

Schutz von unten

Legen Sie auf den Boden des Beetes einen feinmaschigen Draht – er hält Wühlmäuse fern. Darüber kommt die Befüllung, die das Herzstück eines guten Hochbeets ausmacht.

Die richtige Schichtung

Ein Hochbeet wird von unten nach oben geschichtet wie ein langsam reifender Komposthaufen:

  • Unten grober Baum- und Strauchschnitt für Belüftung und Drainage
  • Darüber umgedrehte Grassoden und Laub
  • Dann grober Kompost und Mist
  • Oben 20 bis 30 Zentimeter feine Pflanzerde

Während sich die unteren Schichten zersetzen, geben sie Wärme und Nährstoffe ab – ein eingebauter Dünger für die ersten Jahre.

Bepflanzen mit System

In den ersten Jahren ist das Beet sehr nährstoffreich – ideal für Starkzehrer wie Tomaten, Zucchini und Kohl. Mit den Jahren sinkt der Nährstoffgehalt, dann folgen Mittel- und Schwachzehrer wie Salat, Möhren und Kräuter.

Pflege und Nachfüllen

Die Erde sackt mit der Zeit ab, weil sich das Material zersetzt. Füllen Sie jedes Frühjahr Kompost und Erde nach. Gießen Sie regelmäßig, denn höhere Beete trocknen schneller aus als der Boden.

Ein Hochbeet ist eine Investition, die sich über Jahre auszahlt – mit weniger Rückenschmerzen, früherer und längerer Saison und einer Ernte, die das ebenerdige Beet oft übertrifft. Einmal angelegt, begleitet es Sie viele Gartenjahre.