Regenwasser ist das beste und günstigste Gießwasser, das es gibt – kalkfrei, weich und kostenlos. In trockenen Sommern, die häufiger werden, ist ein eigener Vorrat Gold wert. Mit einfachen Mitteln sammeln Sie, was sonst ungenutzt im Kanal verschwindet.
Warum Regenwasser besser ist
Pflanzen danken weiches Regenwasser, weil es keinen Kalk enthält, der den Boden langfristig verändert. Es hat zudem oft Umgebungstemperatur und schockt die Wurzeln nicht wie kaltes Leitungswasser. Und jeder Liter Regenwasser ist ein Liter gespartes Trinkwasser – gut für die Umwelt und die Wasserrechnung.
Sammeln leicht gemacht
- Die Regentonne am Fallrohr ist der einfachste Einstieg – ein Füllautomat leitet das Wasser ein und stoppt bei vollem Behälter
- Mehrere verbundene Tonnen erhöhen den Vorrat
- Eine unterirdische Zisterne fasst große Mengen und versorgt sogar die Gartenpumpe
Schon ein durchschnittlicher Regenschauer füllt eine Tonne erstaunlich schnell – ein Hausdach fängt enorme Wassermengen auf.
Sauber und mückenfrei halten
Decken Sie die Tonne mit einem Deckel oder feinem Netz ab. Das hält Laub draußen und verhindert, dass Mücken ihre Eier ablegen. Ein Überlauf leitet überschüssiges Wasser kontrolliert ab, damit es nicht ans Haus drückt. Reinigen Sie die Tonne einmal im Jahr von Schlamm am Boden.
Clever gießen
Gießen Sie früh morgens oder abends, dann verdunstet weniger. Wässern Sie gründlich und seltener statt täglich ein bisschen – das fördert tiefe Wurzeln. Eine Gießkanne aus der Tonne reicht für Beete und Kübel; wer mehr braucht, schließt eine kleine Pumpe an.
Im Winter leeren
Entleeren Sie die Tonne vor dem ersten Frost, damit gefrierendes Wasser sie nicht sprengt. Drehen Sie sie um oder lagern Sie sie geschützt.
Regenwasser zu nutzen ist eine der einfachsten und wirkungsvollsten Maßnahmen für einen nachhaltigen Garten. Eine Tonne ist schnell aufgestellt und macht sich in jedem trockenen Sommer bezahlt – für Ihre Pflanzen und für die Umwelt.