Der Raum unter der Treppe bleibt in vielen Häusern ungenutzt – dabei steckt darin wertvoller Platz. Mit etwas Planung wird aus der toten Ecke ein praktischer Stauraum, eine Garderobe oder sogar ein kleiner Arbeitsplatz. Es lohnt sich, diese Fläche zu erobern.
Die Schräge als Chance begreifen
Die ungleiche Höhe unter einer Treppe wirkt zunächst hinderlich, ist aber ideal abgestuft nutzbar. Der hohe Bereich am Treppenfuß eignet sich für Stehendes, der niedrige für flache Schubladen. Wer die Form mitdenkt, holt das Maximum heraus.
Beliebte Lösungen
- Eingebaute Schubladen in den Stufen oder der Seitenwand für unsichtbaren Stauraum
- Offene Regale für Bücher und Dekoratives
- Eine Garderobe mit Haken, Bank und Schuhablage im Eingangsbereich
- Ein Mini-Arbeitsplatz mit Schreibtischplatte und Lampe
Geschlossen oder offen?
Geschlossene Einbauten mit Fronten verstecken Unordnung und wirken ruhig – ideal für Putzmittel, Staubsauger und selten Gebrauchtes. Offene Regale dagegen machen Bücher und schöne Dinge zugänglich und lockern die Wand auf. Oft ist eine Kombination am praktischsten: unten geschlossen, oben offen.
Licht nicht vergessen
Der Bereich unter der Treppe ist meist dunkel. Eine kleine Leuchte, ein LED-Streifen oder eine Lampe am Arbeitsplatz machen ihn nutzbar und einladend. Bei einem Lese- oder Arbeitsplatz ist gutes Licht ohnehin Pflicht.
Maßanfertigung lohnt sich
Weil jede Treppe anders ist, passen Standardmöbel selten exakt. Eine maßgefertigte Lösung – ob vom Schreiner oder als geschicktes Selbstbauprojekt – nutzt den Raum vollständig aus und sieht aus wie ein selbstverständlicher Teil des Hauses. Genaues Ausmessen ist hier die halbe Miete.
Der Platz unter der Treppe ist ein verstecktes Geschenk. Wer ihn durchdacht nutzt, gewinnt Stauraum, ohne anzubauen – und macht aus einer vergessenen Ecke einen der praktischsten Orte im ganzen Haus.