Frost, Nässe und Streusalz setzen einer Terrasse über den Winter ordentlich zu. Mit einem freien Nachmittag im Oktober verhindern Sie aufgeplatzte Töpfe, vergraute Möbel und rutschige Beläge – und sparen sich im Frühjahr eine teure Grundsanierung.
Möbel richtig einlagern
Holzmöbel sollten trocken überwintern, am besten im Schuppen oder Keller. Ist kein Platz vorhanden, hilft eine atmungsaktive Schutzhülle, die unten Luft lässt – sonst bildet sich Kondenswasser und damit Schimmel. Metallgestelle reiben Sie vorher mit einem Tropfen Öl an den Gelenken ein, das beugt Rost vor.
Kübelpflanzen vor Frost schützen
- Töpfe vom Boden heben mit Füßen oder Holzleisten, damit das Wasser ablaufen kann
- Wurzelballen einpacken in Jute oder Noppenfolie
- An die Hauswand rücken, wo es geschützter und etwas wärmer ist
- Empfindliche Arten wie Olive oder Oleander ins kühle Treppenhaus holen
Den Bodenbelag schützen
Holzdielen freuen sich über eine letzte Reinigung und einen Auftrag Pflegeöl, bevor der Frost kommt. Wischen Sie Laub regelmäßig ab – nasses Laub hinterlässt dunkle Flecken und wird glatt. Steinplatten kehren Sie frei und verzichten auf Streusalz, das Fugen und Stein angreift; Splitt oder Sand erfüllen denselben Zweck.
Wasser ist der größte Feind
Drehen Sie die Außenwasserleitung ab und entleeren Sie Schläuche und Gießkannen vollständig. Gefrierendes Restwasser sprengt sonst Material und Verbindungen. Auch Regentonnen sollten Sie unter den Wasserstand entleeren.
Der Blick nach oben
Prüfen Sie Markisen und Sonnensegel: Fahren Sie die Markise komplett ein und reinigen Sie das Tuch trocken. Sonnensegel nehmen Sie ganz ab, da sie unter Schneelast reißen können.
Eine Stunde Vorsorge im Herbst erspart im April das Ärgernis gesprungener Töpfe und grauer Möbel. Wer die Terrasse aufgeräumt in den Winter schickt, startet im Frühjahr fast ohne Arbeit in die neue Saison.