Pflanzen sind die einfachste Art, einen Raum lebendig zu machen. Sie verbessern das Raumklima, dämpfen Geräusche und schenken auch im grauen Winter ein Stück Natur. Mit der richtigen Auswahl gelingt die Begrünung selbst ohne grünen Daumen.
Pflegeleichte Anfängerpflanzen
- Bogenhanf: verzeiht fast jeden Pflegefehler, braucht wenig Wasser
- Efeutute: wächst auch im Halbschatten und rankt schön
- Glücksfeder: kommt mit dunklen Ecken und seltenem Gießen zurecht
- Grünlilie: wuchsfreudig und unkompliziert, bildet Ableger
Diese Arten verzeihen, wenn man das Gießen einmal vergisst – ideal für den Einstieg oder für Vielbeschäftigte.
Der richtige Platz
Beobachten Sie, wie viel Licht eine Ecke wirklich bekommt. Die meisten Zimmerpflanzen mögen es hell, aber ohne pralle Mittagssonne hinter Glas. Dunkle Ecken vertragen nur wenige Arten – stellen Sie dort lieber robuste Schattenpflanzen auf oder rücken Sie sie näher ans Fenster.
Wirkung durch Gruppen
Einzeln verteilt gehen Pflanzen schnell unter. Stellen Sie stattdessen drei bis fünf Töpfe unterschiedlicher Höhe zusammen – das wirkt wie ein kleines grünes Ensemble. Ein hohes Exemplar gibt der Gruppe Struktur, niedrige und hängende füllen die Lücken.
Pflege im Winter
Im Winter ruhen die meisten Pflanzen. Gießen Sie deutlich sparsamer – Staunässe ist jetzt die häufigste Todesursache. Düngen Sie erst wieder im Frühjahr. Achten Sie auf trockene Heizungsluft: Stellen Sie die Töpfe nicht direkt über den Heizkörper und besprühen Sie empfindliche Arten gelegentlich mit Wasser.
Das richtige Gefäß
Übertöpfe sollten ein Abflussloch haben oder eine Drainageschicht aus Blähton. Stehendes Wasser im Topf lässt die Wurzeln faulen. Tonübertöpfe regulieren die Feuchtigkeit besser als Kunststoff.
Schon eine Handvoll Pflanzen verwandelt einen nüchternen Raum in eine wohnliche Oase. Beginnen Sie mit zwei, drei robusten Arten – die Erfolgserlebnisse machen Lust auf mehr, und nach und nach wächst ein kleiner Indoor-Garten heran.